Object

Title: Wczesnośredniowieczny obraz pogranicza śląsko-łużyckiego w opisie XIX-wiecznego kronikarza żarskiego = Frühmittelalterliches bild des schlesisch-sorbischen Gebietes in der beschreibung des Sorauer Chronisten aus dem 19. Jahrhundert

Group publication title:

Rocznik Lubuski, 27

Abstract_pl:

Autorem kroniki, której pewien początkowy fragment tutaj prezentujemy, był Juliusz Below, mieszkaniec Żar. Otrzymał on ozdobny dyplom zawierający fotografie podpisanych na nim osób oraz kościołów p.w. św. Piotra i klasztornego. Tekst umieszczony na dyplomie umieścił on na wstępie do swej kroniki. Wiemy stąd, że był radnym miejskim, a także członkiem komisji budowy kościoła.

Abstract:

Der Autor der Chronik, deren Anfangskapitel hier von uns dargestellt wird, war Julius Below. Man konnte kurz feststellen, dass er Mitglied der Sorauer Elite war, in der Selbstverwaltung der Stadt arbeitete und hier tatig war. Es wurde dafur stehen, seine Meinungen uber die Vergangenheit des schlesisch-sorbischen Grenzgebietes kennen zu lernen. Es ist jedoch die Darstellung der historischen Kultur eines deutschen Intellektuellen der 2. Halfte des 19. Jhs. ; Das angebotene Kapitel der Sorauer Chronik zeugt davon, dass ihr Autor relativ breitesWissen uber die Vergangenheit des schlesisch-sorbischen Grenzgebietes hatte. Man soll dabei unterstreichen, dass er Ansehen und Achtung der sorbischen Bevolkerung fur ihre Errungenschaften hegte. Was wichtig ist, verschwieg er keine ungunstigen Tatsachen und stellte objektiv komplizierte Geschichte des gemeinsamen Zusammenlebens der beiden Gesellschaften dar. Da er kein Forscher war, sondern objektiver Chronist, drang er nicht tief in z.B. Volksglauben der Sorben ein, sondern berichtete daruber unbefangen. ; Obwohl wir unseren Chronisten doch nicht richtig kennen, konnte man die Feststellung riskieren, dass seine Weltanschauungen fur die Zeit der 2. Halfte des 19. Jhs. sehr fortschrittlich waren. Interessant zeichnet sich auch seine Kultur und sein geschichtliches Bewußtsein, was ihn ohne negative Emotionen und mit gewissem Abstand die Geschichte sehen ließ. Wir wissen auch nicht, was ihn veranlaßt hat, die Chronik zu fuhren. Vielleicht brauchte er sie fur seine Arbeit. Abgesehen davon, wonach er sich richtete, zeugt es gut von ihm. ; Die Chronik wurde nicht zum Druck vorbereitet und das gesammelte Material nicht geordnet. Wie es scheint, ging es um sein intelektuelles Interesse, das eine Bezugsbasis forderte. Dies wurde eben die Vergangenheit des schlesisch-sorbischen Gebietes. Zum Schluß wollen wir Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken, dass er ebenso an der Geschichte des Menschen, der Wirtschaft und der Kultur wie auch der Natur interessiert war. Es zeugt davon, dass er die Geschichte als Ganzes begriffen hat.

Publisher:

Zielona Góra: Lubuskie Towarzystwo Naukowe

Contributor:

Jaworski, Tomasz - red.

Pages:

177-187

Source:

Rocznik Lubuski, tom 27

Language:

pol

Rights:

Biblioteka Uniwersytetu Zielonogórskiego

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